AREXAL® - Liquid X®

Produktinformationen "AREXAL® - Liquid X®"

AREXAL® Liquid X® ist ein anorganisches, copolymeres Zusatzmittel für Beton und Estrich, das als einzigartige flüssige Komponente fungiert und auf mehr als 60 Jahre umfassender Gutachten und Expertisen zurückblickt. 

Gemäß der DIN EN 206-1 und DIN 1045-2 dürfen in Betonkonstruktionen ausschließlich Betonzusatzmittel verwendet werden, die entweder der Norm DIN EN 934-2 entsprechen oder eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung besitzen. Unser Produkt erfüllt diese strengen Anforderungen und ist gemäß DIN EN 934-2:2012 zertifiziert. 

Zusätzlich zeichnet es sich durch seine radongasabweisenden Eigenschaften aus, was es zu einer sicheren und zuverlässigen Wahl für Bauprojekte macht, bei denen sowohl Qualität als auch Umweltschutz im Fokus stehen.

Produktbeschreibung

AREXAL®-Liquid X® verbessert die Haltbarkeit von Beton für Hoch- und Tiefbauanwendungen. Dieses Produkt ist besonders nützlich für Bauwerke, welche anfällig für schnellen Verschleiß sind, indem es einen verstärkten Schutz gegen Korrosion des Bewehrungsstahls bietet und externe Abdichtungen überflüssig macht. Im Unterschied zu Standard-Beton, der lediglich wasserundurchlässig (WU) ist, bietet AREXAL®-Liquid X® eine wasserdichte (WD) Qualität. WU-Beton, definiert durch die DIN-Norm, lässt eine Wassereindringtiefe von bis zu 5,0 cm zu. Im Gegensatz dazu reduziert AREXAL®-Liquid X® die Wassereindringtiefe auf maximal 10,3 mm bei einem konstanten Wasserdruck von 7 bar, was eine bedeutende Verbesserung darstellt.

Mit AREXAL®-Liquid X® ist die Eindringtiefe bei dauerhaften Wasserduck von 7 bar höchstens 10,3 mm!

Typische Anwendungen umfassen: Denkmalschutz, Bodenplatten, Kellerbau, Autobahnen, Flughafen Start & Landebahnen, Parkhäuser, Fundamente, Außenwände und Bodenplatten im Erdreich, Kläranlagen, unterirdische Gewölbe, Tanks und Gruben, Swimmingpools, Druck-Matten, Wasserlagerungstanks, Tunnel, Brücken-Bauwerke (Fertigteil und cast- in-place), Bordkanten und Gossen, Bürgersteige, Kanalschächte, Auffangbecken, Wasserparks, Dämme.

Festbeton:

  • höhere Druckfestigkeit (Bei gleichem Ausbreitmaß und Luftporengehalt)
  • entspricht den Anforderungen von ASTM C 494, chemische Zusatzmittel für Beton, Typ A
  • positive Wirkung auf alle physikalischen Eigenschaften
  • Wasserdicht unter hydrostatischem Druck bis zu 4 Bar, mehr als 58 PSI (0,4 MPa)
  • ergibt eine vollkommen wasserdichte Masse.
  • harte dauerhafte Oberflächen sind widerstandsfähig gegen Absanden oder Abplatzen
  • Oberflächen sind auch sehr resistent gegen Ausbrechen und Verschleiß
  • eliminiert die Entstehung von Schwitzwasser in der Poren-Matrix, dadurch resultiert eine ausgezeichnete Frost/Tauwechsel-Beständigkeit

Zusammensetzung und chemische Bestandteile

AREXAL®-Liquid X® ist ein anorganisches, copolymeres, füssiges Zusatzmittel für Beton, das in der Lage ist, mit Portland Zement chemisch zu reagieren und dadurch die Eigenschaften von Beton in allen Phasen seiner Herstellung zu verbessern, im frischen Zustand, während des Aushärtens und als fertiger Beton.

Abdichtende Wirkungen

Die wasserlöslichsten Bestandteile, Calcium- hydroxid und Calcium-Aluminium-hydroxid (auch als freier Kalk bezeichnet), werden in die unlöslichen Mineralien, Tricalcium-Silikat und Tricalcium-Aluminium-Silikat umgewandelt. Diese unlöslichen Mineralien wachsen in die Kapillaren als sehr feine Mikro-Kristalle. In Kombination mit der Mikro- Poren-Struktur, resultiert daraus eine Beton-Masse die dem Eindringen von Wasser auch unter höchsten Drücken standhalten kann.

Langzeitbeständigkeit

Eine große Menge an Makro-Poren ( verbindet sich in normalem Beton) werden in AREXAL®-Liquid X® Beton zur Größe zu Mikro-Poren reduziert. Ungefähr 3.8 % der Masse von AREXAL®-Liquid X® Beton werden von diesen Mikro-Poren eingenommen. Die Mikroporen sind hydrophob und obwohl das System „atmet“, kann sich Kondenswasser nicht bilden. Diese Tatsache, in Kombination mit anderen physikalischen Eigenschaften von AREXAL®-Liquid X® Beton, resultiert in einer Betonmatrix, die auch unter den widrigsten Bedingungen äußerst dauerhaft ist.

Vorteile von AREXAL®-Liquid X® Frischbeton:
  • enthält kein Kalzium-Chlorid (oder andere Chloridionen)
  • abriebfest (kein sanden oder abrieb des Betons auch nach mehr als 40 Jahren)
  • Beton mit geringerem Ausbreitmaß ist leichter zu mischen, zu pumpen und zu verdichten
  • niedrigeres Wasser/Zement-Verhältnis
  • sehr kohäsiv, dadurch keine Hohlräume und Lunker
  • geringere Wasserabsonderung (Bluten) und dadurch schnelleres Finish
  • ausgezeichnete Verarbeitbarkeit durch bessere Fließ- und Glättungseigenschaften
  • leicht zu Pumpen
  • AREXAL®-Liquid X® reduziert Ausblühungen
  • und zeigt vergrößerten Widerstand gegen Chlorid-Ion-Eindringen – er verschleißt nicht wie eine Beschichtung (AASHTO T259-78)
  • minimale Trennung während der Aushärtung
  • reduziert deutlich das Schwindverhalten
  • niedrigere geregelte Entwicklung der Hydratation-Wärme

Korrosion-Widerstand Unabhängige Vorortuntersuchungen und Laboratoriums-Tests zeigen, dass AREXAL®-Liquid X® Beton Bewehrungsstahl vor Korrosion schützt und somit Betonabplatzungen dauerhaft verhindert!

Technische Daten

Verpackungen: 10l Kanister, 25 l Kanister, 200 l Fass, 1000-l-Einwegcontainer
Lagerfähigkeit: 3 Jahre: vor Frost schützen
Dosierung: 1 Gw-% auf Zement-Gewicht = 0,9 l/100 kg-Zement | 3L / Kubikmeter Beton

Macrocell Korrosion-Prüfung

Macrocell Korrosion-Prüfung nach 48 Wochen abwechselnder Zyklen mit 4 Tagen in 15 % NaCI Lösung eingetaucht und 3 Tage bei 38°C getrocknet, zeigte der Korrosionsstrom von AREXAL®-Liquid X® Beton, gem. Halb-Zell-Potential, Werte von Chlorid-Ionen-Gehalt, die alle unterhalb anerkannter Korrosion-Schwellenwerte lagen. Nach achtundvierzig Wochen wurden die Platten zerstört, und keine Korrosion am Bewehrungsstahl war erkennbar.
Autobahnbrücken-Studie von Wiss, Janney, Elstner Associates, AG, Februar 1991, 1998.

Einbau

AREXAL®-Liquid X®-Zusatzmittel wird dem Beton auf der Baustelle, im Transportbetonmischwerk, oder im Fertigteilwerk hinzugefügt. Kanister sehr stark aufschütteln, damit abgesetzte Kristalline im Behälter vollständig aufgemischt sind.

Verfahren

Vergleich der Liefermischung mit der Spezifikation
Aufrühren oder aufschütteln von AREXAL®-Liquid X®. im Kanister. Setzen Sie das Mischen bis zur einheitlich weißen Konsistenz fort.
Zugabe von AREXAL®-Liquid X® in den Betomischer in richtiger Dosierung (0,9 l / 100 KG Zement)
Einmischen von AREXAL®-Liquid X® im Betonmischfahrzeug bei höchster Drehzahl 5 Minuten lang
Sicherstellen, dass kein weiteres Anmachwasser zugegeben wird. Die Betonkonsistenz muss vorher eingestellt werden.
Zugabe von Wasser an diesem Punkt wird die vorteilhafte Wirkungen von AREXAL®-Liquid X® aufheben und hebt möglicherweise die Gewährleistung auf.

AREXAL®-Liquid X® Spezifikation

AREXAL®-Liquid X® wird dem Beton mit einer Dosierung von 0,9 l auf 100 kg Zement zugegeben. Nach Zusatz von AREXAL®-Liquid X® in den Mischer eines Transportbetonfahrzeugs muss der Beton für fünf Minuten bei maximaler Drehzahl gemischt werden. Die Betonmischung wird gemäß gültiger DIN-Vorschriften des jeweiligen Landes geplant, verarbeitet und nachbehandelt.

Zur Beachtung: Normale Verfahren zur Verarbeitung von Beton, wie im ACI Manual der Beton-Praxis beschrieben sind beim Handhaben, Einbringen, Verarbeiten, und Vollenden von AREXAL®-Liquid X® Beton, zu beachten. Um die optimalen mechanischen Eigenschaften zu erreichen, ist volle Verdichtung notwendig. Die Verfahren der Nachbehandlung, wie im ACI Manual der Beton Praxis beschrieben (letzte Ausgabe), müssen auch beachtet werden.

Garantie

25 Jahre Garantie auf alle Betonteile die mit AREXAL®-Liquid X® vergütet wurden. Vorraussetzung für die Garantie ist die sachgerechte Anwendung !

Instandhaltung

Normale Instandhaltung, die für Beton-Bauwerke erforderlich ist, gilt für auch für AREXAL®-Liquid X® Beton.

Technische Unterstützung

Sie erhalten jederzeit Unterstützung eines unserer vielen PAN-TECH-Fachberater vor Ort incl. Einweisung und Schulung. Oder eine telefonische Beratung, rufen Sie uns dazu an.

Im Folgenden eine Zusammenfassung eines Teils der Prüfungen, die mit AREXAL®-Liquid X® Beton gemacht wurden.
Durchlässigkeit von Liquid X® Beton im Vergleich zu normalem Beton, F(c)= 4000 psi (28 N/mm2) modi ziertes CRD-C 48-55 Prüfungsverfahren. Verringerung der Eindringtiefe um 84 %; Verringerung des Volumens des eingedrungenen Wassers 98 %.
Druckfestigkeit, psi, ASTM C 39-Minimum 110 % zu Vergleichsbeton an 3-, 7-, 28-Tage-Proben
Biegezugfestigkeit, psi, ASTM C 78 3, 7, 28-Tage-Proben alle ermittelten Werte größer als Vergleichsproben (Luftporengehalt und Ausbreitmaß gleich)
Längenänderung, ASTM C157 AREXAL®-Liquid X® ungefähr 25 % weniger Schrumpf
Haftung an Bewehrungsstahl, psi, ASTM C 234 Minimum 105 % bei 28-Tage-Vergleichsprüfungen
Hydratation-Wärme, cal. /g., ASTM C186 AREXAL®-Liquid X® zeigt 13 % weniger Hydratation-Wärme
Kapillar Wasser-Aufnahme, % AREXAL®-Liquid X® hat 48 % im Vergleich zum Kontrollbeton bei 12 mm Untertauchen und 44 % im Vergleich zum Kontrollbeton bei 140 mm Untertauchen
Frost-Tauwechsel-Beständigkeit, AASHTO T161, 300 Zyklen 101,2 % von Nullprobe
Widerstand von Beton gegen Chlorid-Ion-Eindringen, AASHTO T259-78/T260-78 75 % größer als Nullprobe
Reduzierung der Alkalisilicat-Ausdehnungsreaktion, %, ASTM C 441 47 % weniger Ausdehnung als Nullprobe
GHS: GHS 03 Flamme über einem KreisGHS 05 ÄtzwirkungGHS 08 Gesundheitsgefahr
H-Sätze: H301 - Giftig bei Verschlucken
H302 + H312 - Gesundheitsschädlich bei Verschlucken oder Hautkontakt
H302 - Gesundheitsschädlich bei Verschlucken
Inhalt: 10 Liter
25 Liter
P-Sätze: P260: Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen.
P264: Nach Gebrauch gründlich waschen
P280: Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Atemschutz/Augenschutz/Schutzschuhe tragen.
P301+P330+P331: BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.
P303+P361+P353: BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen oder duschen.
P304+P340: BEI EINATMEN: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen
P305+P351+P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
P310: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
Einzuplannendes Werkzeug - Empfehlung : Arbeitshandschuhe
Schutzmaske - FFP2
Schutzbrille
Handrührwerk + Rührstab mit Wendelrührer
AREXAL® - Liquid X MENGENRECHNER

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Ergebnisse der Mengenkalkulation lediglich als Empfehlungshinweis zur Bestellung dienen. Es ist wichtig zu beachten, dass die tatsächlichen Bestellmengen je nach Bedarf und anderen Faktoren variieren können.

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Zubehör

AREXAL® - Sanierputz weiss
Werktrockenmörtel zum Verputzen salzhaltiger, feuchter Innen- und Außenwände Bindet die Salze in der Wand, keine Ausblühungen mehr, kein Opferputz! AREXAL®-Sanierputz weiss ist ein gebrauchsfertiger, weißer Werktrockenmörtel gemäß DIN 18557, der Mörtelgruppe PII nach DIN 18550, zur Aufbereitung eines porenhydrophoben, besonders diffusionsfähigen Putzes für die Altbausanierung. Anwendungsgebiete AREXAL®-Sanierputz weiss dient zum dauerhaften Verputz von feuchtem, meist salzhaltigem Mauerwerk, wird deshalb idealerweise zur Sanierung feuchter Keller, Gewölbe und historischer Bausubstanz eingesetzt. Man erzielt trockene Oberflächen und verhindert Ausblühungen sowie Putzabsprengungen. AREXAL®-Sanierputz weiss ist durch seinen Kalkanteil geeignet für die Putzsanierung im Bereich der Denkmalpflege. Sein Einsatz als Innensanierputz ist bevorzugt in stark feuchtigkeitsbelasteten Räumen, optimal auch im Alt- und Neubaubereich zu verwenden. Er wirkt ausgleichend auf das Raumklima und verhindert Kondenswasserbildung an der Putzoberfläche. Er verwandelt Kellermief in Wohnraumqualität und hält Ihre Wände trocken. AREXAL®-Sanierputz weiss ist als ankierende Maßnahme zu jeder Art von Horizontalsperre unumgänglich. Wirkungsweise/Eigenschaften: AREXAL®-Sanierputz weiss ist ein Kalk-Zementputz (Mörtelgruppe PII) geringer Rissanfälligkeit und günstigem Festigkeitsverhältnis ist ein hydrophober Porenputz mit besonders hoher Wasserdampfdiffusion ist kapillar nahezu inaktiv, transportiert also weder Wasser noch Salze schafft damit eine salzfreie und trockene Oberfläche (Taupunktverlagerung) nach innen, verhindert Kondenswasser-Bildung) verhindert dauerhaft Salzausblühungen, Farb- und Putzabsprengungen, ist absolut frost- und salzbeständig, begünstigt das Austrocknen feuchter, versalzener Baukörper ist aber kein Entfeuchtungsputz ist bestens für maschinelle Verarbeitung (Putzmaschine) geeignet. Prüfzeugnisse Untersuchungsbericht Nr. 958/94 Dr. Böttcher/ Hamburg, Laboratorium für Baustoffe Anforderungen Frischmörtel Konsistenz 15,3 17,0+0,5cm Rohdichte 1,36 kg/l keine Luftporengehalt 25,5 Vol% >25 Vol% Wasserrückhaltevermögen 97,75% 85% Verarbeitbarkeit 1,7 cm < 3 cm Festmörtel Rohdichte 1,33 kg/l 1,40 kg/l Wasserdampfdiffusion 9,5 < 12 Druckfestigkeit 4,9N/mm2 1,5-5N/mm2 Verhältnis: Druck/Biegefestigkeit 2,3 < 3,0 Kap. Wasseraufnahme W24 0,8kg/m2 0,3 kg/m2 Wassereindringtiefe nach 24 Std. 2 mm < 5 mm Porosität 49,8 Vol% > 40Vol% Salzresistenz bestanden bestanden Lagerung trocken, auf Paletten oder Holzrosten Lagerfähigkeit max. 6 Monate Lieferform 30 kg Sack GüteÜberwachung Fremdüberwachung möglich; Eigenüberwachung durch IPA-Labor Technische Daten Materialbasis mineralische Bindemittel, Quarzsande Aussehen weiß Verarbeitungszeit 25-40 Minuten Verarbeitungstemperatur nicht unter 5 Grad (Baustofftemperatur) Verbrauch ca 13 kg/m2 je cm Putzdicke Mindestputzdicke 20 mm Dicke cm Lamda W/mK Wasserdampfdiffusion 2,0 0,350 8,8 3,0 0,350 8,8 4,0 0,350 8,8 Verarbeitung Vorbehandlung Den vorhandenen Putz, bzw. bindestörende Stoffe, bis auf das Rohmauerwerk entfernen (bis zur 2-fachen Mauerstärke, mind. 50 cm über die sichtbare Feuchtigkeitsgrenze hinaus). Gips, Holzreste und ähnliche Fremdstoffe restlos beseitigen. Morsches Fugen- netz 2 cm tief auskratzen und Fläche gründlich reinigen (Trockenstrahlen) oder mit festem Besen abkehren). Den Bauschutt sofort trocken entfernen. Salzbehandlung Auch bei stark salzbelasteten Baustoffen kann unter Umständen auf jede Salzbehandlung verzichtet werden, wenn als Pufferzone AREXAL® Sanierputz eingesetzt wird. Grund- oder Ausgleichsputz Unebene Putzgründe werden mit AREXAL®-Sanierputz weiss egalisiert. Bei großen Unebenheiten und Zerklüftungen (20 mm bis 60 mm) ist mehrlagig zu arbeiten. Grundsätzlich kann auch AREXAL®-Sanierputz weiss als Ausgleichsputz fungieren, darf aber 2 cm Putzdicke (WTA) nicht überschreiten. Als Salzpufferzone ist nur AREXAL® - Porengrundputz geeignet, wobei die Mindestschichtdicke 10 mm beträgt. Zwischenschichten und Putzoberfläche sind rau zu belassen. Vor Aufbringen weiterer Lagen oder des nachfolgenden Sanierputzes sollte die Wartezeit mindestens 4 Stunden betragen. Bei abgetrockneter Oberfläche ist diese wiederum vorzunässen. Sanierputz Mischanleitung: 5 l sauberes, kaltes Wasser im Mischkübel vorlegen, Sackinhalt (30 kg) einstreuen, intensiv und homogen im geeigneten Mischer vermischen. Wasserverbrauch bei geeigneter Putzmaschine (z.B. G4) ca. 220 l/Std. Mischzeit Zwangsmischer ca. 5 Minuten. Freifallmischer sind schlecht geeignet und erfordern erheblich längere Mischzeiten. Um Mischfehler zu vermeiden, mindestens einen ganzen Sackinhalt anmachen. AREXAL®-Sanierputz weiss wird in der Regel 2–4 Tage später aufgebracht. Bei Grundputzdicken über 2 cm ist eine zusätzliche Wartezeit von 1 Tag einzukalkulieren(WTA).Der Sanierputzmörtel wird kräftig von Hand angeworfen oder maschinell verarbeitet. Eine Mindestschichtdicke von 2 cm ist zwingend vorgeschrieben. Ausnahmen über AREXAL® - Porengrundputz genügen 1,5 cm Putzdicke als Deckputz über AREXAL® - Sperrputz genügen 1 cm Putzdicke AREXAL®-Sanierputz weiss wird in der Regel einlagig aufgezogen. Hohe Durchfeuchtungsgrade des Untergrundes oder Innensanierung stark feuchtigkeitsbelasteter Räume erfordern zweilagige Verarbeitung (Mindestputzdicke pro Lage 1 cm), weil die Funktionsfähigkeit erst dann aufgenommen wird, wenn der Putz einmal durchgetrocknet ist. Zwischenschichten sind rau zu belassen, ebenso die Putzoberfläche, wenn mit AREXAL® - Feinputz abgefilzt wird. Ansonsten wird nach dem Einebnen mit einer Richtlatte (Alu) und nach dem Erstarren möglichst ohne Wasserzugabe die Obefläche mit einem Brett verrieben. Die Wartezeit vor dem Aufbringen weiterer Lagen oder eines nachfolgenden AREXAL®-Sanierputzes beträgt mindestens 4 Std. Hinweise & Verbrauchsmengen AREXAL®-Sanierputz weiss wird nach den Regeln der Handwerkstechnik und Richtlinien für Putz nach DIN 18550 von Hand oder maschinell verarbeitet; Für Ausführung und Nachbehandlung des ArexA-Sanierputz weiss gelten die Richt- linien für Putz nach DIN 18550: Hitze, Frost, starker Wind während und bis 24 Std. nach der Ausführung vermeiden, sowie für ausreichend lange Feuchthaltung sorgen; Bei kapillar aufsteigender Feuchtigkeit emp ehlt sich als ankierende Maßnahme der Einbau einer Horizontalsperre (chemisch oder mechanisch) Glas, Holz, Einbauteile gegen Material- verschmutzung schützen verschmutzte Teile sofort mit Wasser intensiv reinigen die Reinigung aller Werkzeuge und Geräte erfolgt sofort nach deren Gebrauch ebenfalls mit Wasser die Entsorgung ausgetrockneter Reste erfolgt über die Hausmülldeponie 1 Sack (30Kg) entsprechen ca. 2,3qm bei 1cm Auftragsstärke. Sicherheitsratschläge Der AREXAL®-Sanierputz weiss unterliegt nicht der GefStoffV. Jedoch in verarbeitungsfähigem Zustand wirkt AREXAL®-Sanierputz weiss aufgrund seiner Alkalität „ätzend”. Die angeordneten Schutzmaßnahmen und Unfallverhütungsvorschriften der Chem. Berufsgenos- senschaft sind unbedingt einzuhalten. Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Berührung mit der Haut sofort mit viel Wasser abwaschen. Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen. Aufgrund seiner alkalischen Reaktion mit Wasser sollten keine größeren Mengen in Grund- oder Oberflächenwasser gelangen. Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage!

Inhalt: 30 Kilo (1,89 €* / 1 Kilo)

Ab 56,76 €*
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